• Karies: der weitverbreitete Schadensfall an den Zähnen
Wolfgang Christian - Ihr moderner Zahnarzt in Hofheim am Taunus und im Rhein-Main-Gebiet


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Karies

Der unrühmliche "Klassiker": kleine schwarze Löcher und Schadstellen in den Zähnen - das ist Karies. Fast jeder Mensch hat damit mehr oder weniger zu kämpfen, und die Ursachen sind immer die gleichen: Zucker aus der Ernährung, mangelnde Mundhygiene und Bakterien, die so in der Lage sind, den Zucker in Säure umzuwandeln und so den Zahnschmelz angreifen.

Es mag seltsam klingen, aber: auch in Ihrem Mund gibt es kleine Lebewesen. In jeder Mundhöhle gibt es etwa das Bakterium "Streptococcus mutans", das sich besonders im Zahnbelag wohlfühlt. Auch die Zwischenräume zwischen den Zähnen bieten dem Bakterium Wohnraum. Den mit der Nahrung aufgenommenen Zucker wandelt das Bakterium in Milchsäure - und die ist gefährlich für den empfindlichen Zahnschmelz. Sie löst ihn auf und verursacht einen sogenannten "white spot", eine weiße Stelle am Zahn. Weil hier die Schutzschicht des Zahnschmelzes fehlt, lagern sich Reste von Kaffee, Tee oder Tabak an und so färbt sich diese Stelle rasch braun und der Fäulnisprozeß beginnt. 

Leider ist der Zahnschmelz nicht in der Lage, sich selbst zu regenerieren: was zerstört ist, ist zerstört.

Unter dem Zahnschmelz befindet sich das Zahnbein. Es ist durchzogen von vielen kleinen Kanälen, durch die das Bakterium dann leider umso schneller ins Innere des Zahns gelangen kann. Wird die Karieserkrankung dann nicht behandelt, wird der Zahn allmählich von innen zerfressen und das Bakterium gelangt am Ende an die Zahnwurzel. 

Tückisch ist an der Karies auch, dass sie sich unter Füllungen und in Zahnzwischenräumen unbemerkt festsetzen kann. Hier hilft nur ein Röntgenbild zu einer lückenlosen Diagnose.

Um diese zerstörerische Entwicklung zu verhindern oder wenigstens zu bremsen, können wir also entweder weniger Zucker zu uns nehmen (auch Kohlenhydrate-haltige Produkte wie Weizenmehl, Chips oder Pizza liebt Streptococcus) oder das Entstehen von Zahnbelag verhindern. Oder natürlich beides...

Wenn Karies behandelt werden muss, so kann das im Frühstadium mit Fluorid-Gel, sorgfältiger Mundhygiene und richtiger Ernährung erfolgen. Auf diese Weise kann Karies im Zaum gehalten werden.

Ist das Zahnbein bereits angegriffen, dann muß die karlöse Substanz entfernt werden. Die entfernte Substanz wird mit einem geeigneten Material wieder aufgefüllt. Entscheidend ist dabei, daß auch kein kleinster Rest befallenen Zahnbeins zurückbleibt - denn hier würde die Karies unter der Füllung ungestört weiter voranschreiten.

Tipps zur Vorbeugung

Es klingt wie die alte Leier, aber es ist und bleibt grundlegend: sorgfältiges Zähneputzen ist die beste Vorbeugung gegen Karies. Das heißt: putzen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal am Tag, am besten nach den Mahlzeiten, denn da ist der Säure- und Zuckergehalt im Mund am höchsten.

Zahnseide und Zwischenraumbürsten sollten Sie mindestens dreimal pro Woche verwenden, um auch die kleinen Ritzen zu erreichen. Eine fluoridhaltige Zahnpasta härtet den Schmelz und erschwert es den Bakterien, sich festzusetzen.

Und noch ein angenehmer Tipp: ein zuckerfreies Kaugummi direkt nach dem Essen verstärkt den Speichelfluss, der Speichel wiederum spült Speisereste weg und neutralisiert Säure.

Last but not least: vermeiden Sie übermäßigen Genuß von Zucker, ernähren Sie sich gesund und abwechslungsreich!


Amalgamsanierung

Amalgam (genauer: Silberamalgam) ist ein Füllwerkstoff, der lange sehr beliebt war, in jüngster Zeit aber verstärkt in die Kritik geraten ist.

Amalgam ist ein Gemisch aus flüssigem Quecksilber und festen Bestandteilen wie Silber, Zink, Zinn und Kupfer. Es wird seit etwa 1830 als Werkstoff in der Zahnmedizin verwendet. 

Problematisch an Amalgam ist die toxische (giftige) Komponente Quecksilber. So kann nicht ausgeschlossen werden, dass Kaubewegungen in Verbindung mit dem Speichel zum Austreten des Quecksilbers führen, entsprechende Unverträglichkeitsreaktionen sind durch wissenschaftliche Untersuchungen erwiesen.

Ob in Ihrem konkreten Fall eine solche Unverträglichkeit besteht, können wir in der Zahnarztpraxis durch verschiedene Tests prüfen. Genauso kann ermittelt werden, welche alternativen Materialien für Sie besonders gut verträglich bzw. geeignet sind (Gold, Keramik, Kunststoff).

Bei einer Entfernung von Amalgam-Füllungen legen wir großen Wert auf Schutzmaßnahmen wie Kofferdam oder Sauerstoff-Zugabe.

Der Kofferdam ist ein Gummischutz, der vor Beginn der Behandlung über die betroffenen Zähne gespannt wird. Er verhindert, dass, Amalgamreste in den Mund gelangen. Mithilfe von Überdruckmasken oder speziellen Absaugvorrichtungen können Dämpfe ferngehalten werden.

Als Übergangsversorgung können (bis zur Umsetzung des endgültigen Versorgungsplans) die als gut verträglich ermittelten Materialien eingesetzt werden.

Wenn Sie Fragen zu Amalgam oder zu einer Entfernung von Amalgam-Füllungen haben, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung - bitte kontaktieren Sie uns!

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